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Endys Blog

Eine Komplexer werdende Welt und das individuelle Aufklären eben dieser

Im Jahre 2020 stellt sich die Welt so komplex wie nie zuvor dar.

Wo sich normalerweise das Verständnis von der Welt mit dem Fortschritt der Jahre Stück für Stück aufklärt, scheint es nun so, das die Welt und das Geschehen auf ihr sich wieder schrittweise vernebelt und in undurchdringlicher Dunkelheit verfängt.

Wer die Welt verstehen möchte, steht vor einem Gebirge mit dem äquivalent von 1000 Mount Everest an unterschiedlichsten Entwicklungen und jeden Tag kommen neue Bergketten dazu.

Die Welt wird nicht einfacher, die Welt wird schwerer.

Scheinbar wächst die Vielfalt an Entwicklungen exponentiell. Unendlich viele Variablen, welche die Zukunft immer schwieriger einschätzen lassen und so für eine zunehmende Unsicherheit und Verlust von Urvertrauen den Boden bereitet.

Wenn man nun aber doch den Urtrieb der Neugier und das stillen des Wissensdurstes in sich verspürt und unbedingt die Welt verstehen möchte, stellt sich die Frage, wo man überhaupt anfängt. Wo fängt man an, wenn man nun z.B so etwas Komplexes wie eine gesellschaftliche Entwicklung verstehen möchte?

Im Jahre 2020 stellt sich die Welt so komplex wie nie zuvor dar.

So trivial es sich nun auch anhören mag, so muss man natürlich am „Anfang“ anfangen. Man muss sich überlegen, wann eine Entwicklung zum erst mal zu Tage trat und dann noch ein weiteres Mal schauen, wann die Entwicklungen begannen, welche zu einer bestimmten Entwicklung führten. Wer etwas im Heute verstehen möchte muss immer zurückschauen.

Und das Schauen ist in diesem Fall eine Metapher dafür, sich spezifisches Wissen anzueignen. Sich selber eigene Gedanken machen, selber versuchen logische Schlüsse zu ziehen, und sich Fragen aufwerfen, welche zu dem Kern einer Sache führen. Man muss schauen, wo der eigene Istzustand zu den jeweiligen Themen ist. Was weiß ich bereits, was vermute ich, wo habe ich generelle Lücken, was habe ich für Möglichkeiten diese Lücken zu füllen und kann ich mit dem was ich bisher zusammengetragen habe, ein wenig herum spekulieren.

Dann geht man auf die „Weltbibliothek“ über. Was haben andere bereits zu diesen Themen erarbeitet. Man sucht nach Büchern mit Themen die in Richtung der Fragestellung gehen, man schaut, ob es eventuell Dokus gibt, die man gucken kann, ob es spezifische Zeitschriften gibt, bei denen man gegebenenfalls Ausgaben nachbestellt, ob es Artikel und Videos dazu im Internet auf Portalen oder Blogs gibt.

Wenn man Antworten auf Fragen haben möchte, muss man recherchieren. Das ist Arbeit. Aber diese Art der Arbeit zahlt sich unendlich-fach für die eigene innere Entwicklung aus. Man wächst mit der Erkenntnis. Alleine das recherchieren an sich, das Suchen, das gezielte Fragen, das Spekulieren… All dass sorgt dafür, das der eigene Geist an neuer und fester Struktur gewinnt. Man lichtet seinen Geist. Man erzieht sich selbst zu etwas Höheren. Man erarbeitet sich einen höheren Horizont, auf dem man zurecht stolz sein kann.

Dieser wachsende Geist wird einem auf ewig begleiten und stets fruchtbar ausstrahlen.

Auch wird man im Verlauf immer Geübter und schneller. Man bekommt ein Gespür dafür, in welche Richtungen man schauen muss, um die gesuchten Antworten zu finden.

Je mehr man dann dieses gezielte Arbeiten und Erziehen vollführt, umso mehr lichtet sich die Dunkelheit und Komplexität, in welcher man die Welt zuvor betrachtet hat.

In diesem Blog werde ich versuchen, unter anderem nach dieser „Art der Aufklärung“ zu arbeiten.

Endymion