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Endys Lyrik

Göttin Dementia

Der Geist dieser Welt ist zum Verblassen da.
In seiner reinen Form – zu hell, zu klar und viel zu tief
So dringe ein und verknüpfe alle Anfänge und Enden, zu einem neuen Tempel, der nur deiner dient.
Du bist die Weberin, welche aus Fäden verworrene Labyrinthe spinnt, die Glaserin derer Brillen ins Unendliche gesprungen sind,
der trübe Saft, welcher von unten nach oben, durch unser Bewusstsein rinnt.
Du bist der Adler Ethon, welcher unsere aller Lebern frisst, das Fraktal, welches das Ganze durch den Tartaros bricht.
Dein Altar ist unsere Stirn, wo geopfert wird, dass heilige Hirn.
Bis alles, was war, nicht mehr zusammen passt.
Bis Dementia, vom Anfang zum Ende, alles umfasst.